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Intelligente Steuerungen - Mehrwerte schaffen  

Steigender Anteil von Software und IT-Hardware im Maschinenbau

Steuerung und Software im Wandel

Ein Maschinenbauprodukt besteht heute im Allgemeinen zu drei Vierteln aus mechanischen Komponenten und zu einem Viertel aus Software und IT-Hardware. Das ergab eine Umfrage des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA). Doch das Verhältnis von Eisen gegenüber Steuerung ändert sich zunehmend. Steuerungs- und Softwareanteile gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Gründe dafür sind der zunehmende Automatisierungsgrad von Einzelmaschinen, ein steigender Verkettungsgrad, das immer größer werdende Datenvolumen sowie steigende Anforderungen an Fernservice-Möglichkeiten.

Steigender Automatisierungsgrad von Einzelmaschinen

Dass Maschinen heute automatisch umrüsten, wird nahezu weltweit als Standard vorausgesetzt. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen sich Maschinenbediener nach abgearbeitetem Los langwierigen Umrüstungen widmen und dann in mehrfachen Testläufen die neuen Einstellungen überprüfen müssen. Quasi per Knopfdruck, und manchmal nicht mal mehr das, wird nach Beendigung automatisch umgerüstet. Manuelle Umrüstungen wurden in den letzten Jahren endgültig als Kostenkiller definiert. Die steigende Individualisierung unserer Gesellschaft und ihre konsumierten Güter tragen wesentlich dazu bei, dass diese Veränderung nachhaltig und nicht revidierbar erhalten bleiben wird.

Die Qualitätsverantwortung des Maschinenbedieners liegt somit mehr und mehr in den Händen des Maschinenherstellers. Zwangsläufig führen diese Rahmenbedingungen zu einem höheren Anteil an Steuerung und Software gegenüber vergangenen Jahren.

Steigender Verkettungsgrad

Im schneller werdenden Wettbewerb werden Rationalisierungsprozesse in der Produktion immer wichtiger. Sinkenden Personalzahlen, kürzeren Durchlaufzeiten und  kleineren Lagerbeständen kann nur mit einem höheren Verkettungsgrad begegnet werden. Als Resultat werden Maschinen zu immer komplexeren Anlagen miteinander verknüpft, um nach dem Prinzip einer flexiblen Fließfertigung kommissionsweise Produkte fertigen zu können. Hierbei werden sektionsweise Daten in Echtzeit übergeben. Gemäß den Prozessschritten werden diese Daten immer wieder neu gewandelt. Wieder ist Steuerung und Software gefordert, um  Antworten auf diese Aufgabenstellung zu geben.

Das Thema geht weit über den Bereich der Produktion hinaus. Bereits heute wird in einigen Betrieben angestrebt, den Vertrieb direkt mit der Produktion zu „verketten“. Von der Bestellung direkt in die Produktion. Der Angebotsbestand dient bereits als Größe zur Vordisposition bei Zulieferern.

Steigendes Datenvolumen

Es wird immer schwieriger dieses schnelllebige komplexe Geflecht an Prozessen zu durchblicken. Auch wenn man es nicht glauben mag – die Steuerung dieser Gebilde wird zu einer komplexen Herausforderung, in der das Datenvolumen steigt und die zusätzliche softwaretechnische Unterstützung erfordert. Rückmeldungen an das ERP-System, Maschinendatenerfassung und das automatische Anzeigen von Wartungsintervallen rücken in den Fokus. Ein Extrakt an automatisch generierten Kennzahlen wird die Grundlage für zukünftige Produktionssteuerung sein.

Steigende Anforderungen an Fernservice-Möglichkeiten

Steht die Maschine, tritt der Ausnahmezustand ein. Es gilt nun möglichst schnell, das komplexe Gebilde wieder „online“ zu bekommen. Schließlich wurden durch einen höheren Verkettungsgrad und schnellere Durchlaufzeiten Puffer und Lager auf ein Minimum reduziert. Zeit ist also deutlich limitiert worden und wurde somit umso teurer. Ein weiterer Anspruch, dem Steuerung und Software Rechnung zu tragen haben. Mittels Ferndiagnose sind heute bereits die Mehrzahl der Störungen zu beheben. Der  Anspruch, die Diagnosemöglichkeiten noch weiter auszubauen und neue Möglichkeiten zu schaffen, steigt kontinuierlich.

In diesem Zusammenhang ist zu erwarten, dass Steuerung und Software noch mehr in den Mittelpunkt rücken. Es bedarf einer langfristigen und klaren Ausrichtung, um diesem Wandel nachhaltig zu begegnen. Das kann am Ende nur derjenige, der den Anspruch an sich stellt, prozessverantwortlich zu sein – also der Maschinenbauer.  Ligmatech hat deshalb ein Team von Spezialisten gebildet, die als IT-Engeneering-Abteilung täglich der Lösung dieser Aufgaben nachgehen.

Soft- und Hardwarekomponente

Die Steuerung erweckt Maschinen zum Leben. Ligmatech setzt auf PC-basierte Steuerungstechnik, um der Vielfalt der Kundenanforderungen gerecht zu werden. Die Firma Beckhoff ist Soft- und Hardwarelieferant für die Maschinensteuerungen bei Ligmatech. Die Programmiersoftware TwinCat wird wegen ihrer hohen Flexibilität und der vielen verschiedenen Programmiermöglichkeiten eingesetzt und geschätzt. Sie entspricht dem Standard IEC61131. Zur Hardware zählen unter anderem der handelsübliche Industrie-PC sowie dazugehörige Eingabe- und Ausgabebaugruppen, Netzwerkbaugruppen uns so weiter.

Synergieeffekte aus der Homag-Gruppe

Unsere Kunden profitieren von Synergieeffekten aus der Homag-Gruppe. Ligmatech kann als Mitglied dieser Gruppe das riesige Knowhow der gesamten Gruppe nutzen und an seine Kunden weitergeben. Kostenersparnis, technologischer Vorsprung, Funktionssicherheit, abgestimmte Schnittstellen, die Verkettung der Maschinen bis hin zur Einbindung der kompletten Anlage in die IT-Welt des Kunden – das  sind nur einige Beispiele der daraus resultierenden Vorteile. Professionelle Komplettlösungen aus einer Hand mit nur einem Ansprechpartner: Das ist es, was Ligmatech seinen Kunden bieten kann. Hierbei unterscheidet Ligmatech folgende Themenbereiche: Maschinennahe Software, Zellensteuerung, Anbindung an Kundensysteme und Leittechnik.

 
woodList
zentrale Daten- und Steuerungsschnittstelle
woodScout
zur Diagnose und Fehlerbehebung
Schuler MDE
Maschinedatenerfassung
woodWop
grafisches Programmiersystem
Twincat
Programmierungssoftware mit Visualisierung
Zellensteuerung
Ligmatech Maschinen-Netzwerk
Anbindung an Kundensysteme
gesamtheitliche Lösungen in Zusammenarbeit mit dem Kunden nach dem „Alles aus einer Hand“-Prinzip